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Vereinschronik

 


 

80 Jahre Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 e.V. 

...im Telegrammstil

...sowie in Wort und Bild


Bereits Ende des letzten Jahrhunderts, genauer um 1887, widmeten die Brüder Quint in
Thomm ihre Freizeit der Blasmusik. Ohne besondere Notenkenntnisse lernten sie auf ihren Musikinstrumenten bekannte Volkslieder spielen, die bei mancherlei Anlässen der
Dorfgemeinschaft zu Gehör gebracht wurden. Die Musikbegeisterung der Brüder Quint
vererbte sich auf deren Söhne, die in späteren Jahren musikalisch ausgebildet wurden.
Freunde und Bekannte schlossen sich den Musikliebhabern an, um dann gemeinsam einen Musikverein zu gründen.

Die Vereinsgründung im Jahre 1927 

Die Gründung erfolgte im Jahre 1927. Es waren überwiegend Bergleute, die im Untertagebau
in den Kesselstätt'schen Schiefergruben ihren Lohn verdienten. Anfangs zählte der Verein 14,
später 18 Mitglieder. Der damalige Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Josef Quint
2. Vorsitzender: Joseph Berens
Schriftführer: Matthias Müller
Kassierer: Karl Weber
Beisitzer: Nikolaus Feld
Beisitzer: Johann Quint

Durch fleißiges Proben konnte der Verein schon nach kurzer Zeit erstmalig öffentlich auftreten
und stellte bei vielen Anlässen im Gemeindeleben sein Können unter Beweis. Der Krieg von
1939 bis 1945 bereitete auch dem Musikverein Thomm ein jähes Ende. Viele der Musiker
kehrten erst spät aus Gefangenschaft zurück oder fielen im Krieg. An eine Neugründung dachte
in der Nachkriegszeit vorerst niemand mehr.

Wiederaufbau nach dem Krieg 

Dennoch startete man Anfang der 50er Jahre wieder einen Versuch. Beim ersten Aufruf
meldeten sich 13 musikbegeisterte Burschen. Die Geldfrage zur Beschaffung neuer Musikinstrumente ließ die Bereitschaft zur Neugründung des Musikvereins jedoch wieder
schnell schwinden. Aber der Wille zur Neubelebung des Musikvereins war stärker. Dies
bewiesen die Thommer Schulbuben. Unter Leitung des kürzlich im Alter von 92 Jahren
verstorbenen Ehrendirigenten und Ehrenmitglieds Peter Schmitt wurde fleißig geprobt und
gespart. Jede Woche eine Mark, und am Ende des Jahres konnten schon einige gebrauchte Instrumente erworben werden. Es war ein langsames Vorankommen, jedoch der Anfang war gemacht. Immer mehr junge Leute schlossen sich dem Musikverein an, so daß der Verein
schließlich 30 Musiker zählte. Nach zweijährigem Proben konnte der Verein zum ersten Mal
öffentlich auftreten, was mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Zugänge waren zu verzeichnen und Abgänge, die nicht immer vermieden werden konnten. Höhen und Tiefen
mußten überwunden werden, jedoch ein Anfang war gemacht. Es gab in Thomm wieder einen Musikverein. Durch mehrere öffentliche Auftritte und Vereinsfahrten wurde die Bergmanns-
kapelle bald auch über die Grenzen der Nachbargemeinden hinaus bekannt. Im Laufe der Zeit konnten dann immer wieder Jugendliche in die Kapelle aufgenommen werden, so daß der
weitere Werdegang der Bergmannskapelle gesichert war.

 Erstes Jubiläumsfest im Jahre 1958 – der 30. Geburtstag  

Ein musikalischer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellte im Jahre 1958 das 30-jährige Vereinsjubiläum dar. Erstmalig präsentierte man die neuen Bergmannsuniformen, die alle in Eigenleistung von Peter Schmitt maßgeschneidert wurden. Von nun an trug man den Vereinsnamen Bergmannskapelle.

Festmarsch 1955 in der Kapellenstraße - hinten links Haus Weerz

 Dirigentenwechsel 

Anfang der 60er Jahre drohte dann das so mühsam Aufgebaute und Erarbeitete auseinander-zubrechen. Es gab immer wieder Unstimmigkeiten innerhalb des Vereines, die dann einen
Dirigentenwechsel zur Folge hatten. Peter Schmitt zog die Konsequenzen und stellte sein
Amt im Februar 1960 zur Verfügung. Als neuer Dirigent wurde Hermann Dewald aus
Osburg verpflichtet. Durch Aufnahme weiterer musikinteressierter Jugendlicher betrug die
Stärke des Vereins zu diesem Zeitpunkt 27 aktive Musiker. Die in der Vereinschronik festgehaltenen Vorstandssitzungen, Generalversammlungen und sonstigen außerordentlichen Zusammenkünfte bewiesen jedoch, daß ein wirklicher Zusammenhalt trotz Dirigentenwechsel
immer noch nicht gegeben war. Dies bewirkte, daß Dirigent Dewald im August 1963 den Dirigentenstab niederlegte und sein Amt zur Verfügung stellte. Eine weitere Dirigententätigkeit
käme unter diesen Voraussetzungen für ihn nicht mehr in Frage. Nach langen Verhandlungen
mit auswärtigen Dirigenten, die jedoch eine Stabführung aufgrund geringer Musikeranzahl
ablehnten, konnte unser ehemaliger Dirigent Peter Schmitt wieder zur Stabführung umgestimmt werden. Er dirigierte wieder seit dem 1. November 1963.

 Jugendarbeit – die Wende vor fast 40 Jahren 

Der im Dezember 1963 neugewählte Vorstand begann dann wieder mit der Werbung neuer Jungmusiker. Spontan erklärten sich etliche Jungen bereit, mit der Erlernung eines Instrumentes
zu beginnen. Die Ausbildung übernahm Dirigent Peter Schmitt. Nach zahlreichen und auch
mühevollen Proben erfolgte eine baldige Integration der neuen Jungmusiker in die Kapelle.
 

40. Geburtstag – Jubiläum im Jahr 1967 

Die Bergmannskapelle im Jubiläumsjahr 1967 Gruppenfoto vor dem Vereinslokal - im Hintergrund die alte Thommer Pfarrkirche

Höhepunkt und Krönung der geleisteten Arbeit war dann im Juni 1967 die Ausrichtung des 40-jährigen Stiftungsfestes der Bergmannskapelle, zu dem zahlreiche Gastvereine aus Nah und Fern eingeladen wurden. Danach ging es wieder bergab. Etliche der neugeworbenen Jugendlichen verließen wieder den Verein. Neue Jugendliche mußten geworben werben. Es war ein ständiges Auf und Ab.

Aufgrund der sehr geringen Musikerzahl, die ein selbständiges Auftreten nicht mehr
ermöglichte, probte man zeitweilig mit den Musikkollegen aus Osburg und trat auch
gemeinsam auf. Die Jahre vergingen.
 

Neue Jungmusikerwelle 1973
Dirigentenwechsel und Wechsel in der Führung
Günter Mattes (23 Jahre) wird Vorsitzender 

Eine Wende erfuhr der Verein im Jahr 1973 mit dem Zuwachs von 19 Jugendlichen, die
innerhalb der Kapelle an verschiedenen Instrumenten ausgebildet wurden und schon nach
einer Probenzeit von weniger als einem Jahr in die Kapelle eingegliedert wurden. Im Jahre
1973 übernahm auch der damals 23-jährige Günter Mattes das Amt des 1. Vorsitzenden.
1974 übernahm Willi Kohr aus Trier die Stabführung, in Thomm bekannt als Dirigent des Mandolinenorchesters. Im Jahr 1976 begannen weitere 15 Jungmusiker mit der Ausbildung.
Diese übernahmen bei den Blechblasinstrumenten unser aktives Mitglied Alwin Otto und
bei den Holzblasinstrumenten Winfried Welter aus Mehring. Ihren ersten öffentlichen Auftritt
hatten die neuen Jungmusiker dann beim Kameradschaftsabend 1978. Die Bergmannskapelle konnte somit nach langer Abstinenz wieder mit eigenen Jugendgruppen an den Jugendmusik-
tagen des Kreismusikverbandes Trier-Saarburg e.V. teilnehmen. Im Jahre 1977 erfolgte ein
weiterer Dirigentenwechsel. Bis zur Übernahme der Stabführung durch Leo Baumeister, Trier,
stellt sich Alwin Otto für die musikalische Führung der Kapelle zur Verfügung.

 

unter der Stabführung von Willi Chor 50 - jähriges Jubiläum

Im Jahre 1977 feierte die Bergmannskapelle
ihr 50-jähriges Stiftungsfest, das ein voller
Erfolg wurde. Eine deutliche Steigerung war in dieser Zeit zu verzeichnen und konnte durch intensive Jugendarbeit weiter gefestigt werden.
Die Ausbildung von Jungmusikern stand stets
im Vordergrund, wenn auch die Resonanz
zeitweise etwas zurückging.
 

 

Neuordnung der Jungmusikerausbildung
Peter Heumüller übernimmt 21-jährig die Stabführung 

Die Ausbildungsleitung im Holzregister übernahm im Jahr 1982 H. Stolz. Die Ausbildung an
den übrigen Instrumenten erfolgte ebenfalls über aktive Musiker in der Kapelle. Auf eigenen
Wunsch und in Absprache mit dem Vorstand legte Leo Baumeister im April 1983 den Dirigentenstab nieder. Die musikalische Leitung übernahm bis zur Verpflichtung eines neuen Dirigenten wiederum unser aktives Mitglied Alwin Otto. Er unterrichtete dann Anfang Januar
1984 den Vorstand, daß er eine weitere Stabführung aus beruflichen Gründen nicht mehr
möglich sei. Durch intensive Bemühungen des Vorstandes gelang es, einen neuen jungen Dirigenten zu verpflichten. An Stelle von Alwin Otto trat im Oktober 1984 der damals 21-jährige Peter Heumüller aus Pfalzel. Ein weiterer Aufschwung war zu verzeichnen, legte man
den Schwerpunkt der Vereinsarbeit wiederum in die Jugendarbeit und auch in die
Vorbereitung von alljährlichen Konzerten, mit denen die Kapelle ihren Leistungsstand auch in der Öffentlichkeit darstellen konnte. Peter Heumüller führte die festlichen Konzerte ein, die
man meist am 1. oder 2. Advent in der heimischen Pfarrkirche aufführte und hier auch die musikalische Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor Cäcilia Thomm förderte. 1987 konnte
die Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm ihr 60-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Zahlreiche befreundete Kapellen fanden den Weg nach Thomm und trugen mit Ihren Konzerten und Auftritten mit zum Gelingen der Festveranstaltungen bei. Die Mitgliederzahl stieg zeitweise
auf 40 Musiker an.
 

Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte
Neue Original-Bergmannsuniformen im Jahre 1989 

Als nächsten Höhepunkt kann die Wiedereinführung der Original-Bergmannsuniform gesehen werden. In zahlreichen Vorstandssitzungen wurde die Anschaffung der teuren Uniform diskutiert,
um einen realisierbaren Kostenplan aufzustellen. Aus eigener finanzieller Kraft war das
Vorhaben nicht zu bewerkstelligen. Zahlreiche Spenden halfen schließlich, das Vorhaben
mit Unterstützung der Ortsgemeinde und der Thommer Ortsvereine in die Tat umzusetzen.
Die offizielle Präsentation der Original-Bergmannsuniform mit Schachthut erfolgte im Konzert
im April 1989.
 

Konzertreisen und überregionale Auftritte

Ebenso in 1989 wurden Kontakte zu einer Kapelle im bayerischen Wald geknüpft. Die Jugendblaskapelle Dreiburgenland Tittling aus der Nähe von Passau war zu Besuch in Trier
und trat dort beim 1. Bundesmusikfest in Trier auf. Über das Organisationsbüro wurde uns
die Kapelle zugewiesen und fand bei uns in Thomm Quartier. Bereits im Herbst startete die Bergmannskapelle zum Gegenbesuch in den Bayerischen Wald. Mit der Fahrt nach Tittling startete man auch den Reigen der Konzertreisen. Es folgten Konzertreisen in den Harz nach Clausthal-Zellerfeld, Dinkelsbühl und nach Donaueschingen. Neben Auftritten beim Trierer Sommertreff
erhielt die Bergmannskapelle weitere Auftrittszusagen in Nothweiler und Bacharach. In Bacharach feierte die Grube Rhein ihr 100-jähriges Bestehen; in Nothweiler in der Pfalz, nahe der
französischen Grenze eröffnete im Juni 1991 Minister Rainer Brüderle ein Besucherbergwerk.
 

65. Geburtstag und Dirigentenwechsel

Stabübergabe von Peter Heumüller (links) an Dietmar Knippel (rechts)Dietmar-Georg Knippel (22 Jahre) wird neuer Dirigent 

Ein weiteres Jubiläum kündigte sich an. 1992 feierte man das 65-jährige Vereinsjubiläum. Die Vorbereitungen für dieses Fest liefen bereits seit 1990. 1993 bahnte sich ein weiterer Dirigentenwechsel an. Bereits Anfang des Jahres informierte Dirigent Peter Heumüller die Vereinsleitung darüber, den Dirigentenstab aus privaten und beruflichen Gründen niederlegen zu wollen. Dem Wunsch wurde entsprochen, doch zeigte sich die Suche nach einem geeigneten Nachfolger als äußerst schwierig. Nach langem Suchen und zahlreichen Ausschreibungen und Annoncen konnte im Januar 1994 Herr Dietmar Knippel, ein ebenso junger Dirigent, aus
Gusenburg verpflichtet werden. Die feierliche Stabübergabe erfolgte im März des gleichen Jahres beim traditionellen Jahreskonzert. Mit Peter Heumüller verabschiedeten wir nicht nur den Dirigenten, sondern einen Menschen, der durch seine aufgeschlossene Art und sein uneingeschränktes Engagement im Dienste der Blasmusik in Thomm zahlreiche Freunde gewonnen hat. Der Abschied fiel allen schwer. Das Abschiedskonzert nahmen wir zum Anlaß, Peter Heumüller mit der silbernen Dirigentennadel des Landesmusikverbandes auszeichnen zu lassen und ihn zum Ehrenmitglied der Bergmannskapelle zu ernennen. Mit Peter Heumüller verabschiedeten wir somit nach Peter Schmitt den dienstältesten Dirigenten in der Vereinsgeschichte. Mit Dietmar Knippel gelang uns ein Glücksgriff, denn als ausgebildeter Schlagzeuger übernahm er kurze Zeit später auch das Ausbildungsressort Drumset und Percussion. Das erste Konzert unter Dietmar Knippel wurde 1995 aufgeführt. Auch hielt Dietmar Knippel an der Tradition der Weihnachtskonzerte fest, die sich in der Vorweihnachtszeit stets großer Resonanz erfreuen konnten.

Bergmannskapelle im Jahre 1997
„Neuzeitliche“ Jugendarbeit im Internet-Zeitalter 

Auch in der Jugendarbeit wurde die Bergmannskapelle in den letzten 10 Jahren in
zunehmendem Maße vor neue Aufgaben gestellt. Andere Freizeitansprüche der Jugendlichen, ein viel größeres Angebot auf dem Freizeitsektor stehen heute in Konkurrenz zum Angebot im Verein. Zeltlager, Probenwochenende und zahlreiche weitere Veranstaltungen wurden in die Jugendarbeit aufgenommen und brachten dem Vereinsvorstand neue Aufgaben in der Jugendarbeit. Seit 1992 wurde darüber hinaus auch der musikalischen Weiter- und
Fortbildung der Jungmusiker ein neuer Stellenwert eingeräumt. Die Jungmusiker/Innen
besuchen im Anschluß an Ihre Instrumentalausbildung die D-Lehrgangsreihen des Kreismusikverbandes Trier Saarburg und schließen mit der Teilnahme am D1-Lehrgang ihren ersten Ausbildungsabschnitt zum Instrumentalisten im Verein ab.
 

Blasmusiktradition
Brauchtumspflege und Schieferbergbautradition

Auch die Brauchtums- und Traditionspflege gewann in vergangener Zeit immer mehr an Bedeutung. Traditionsgemäß feiern wir ebenso wie die Musikerkollegen aus Fell am 04. Dezember eines jeden Jahres den Barbaratag, den Namenstag der Schutzpatronin aller Bergleute. Verbunden mit unserem Vereinsnamen und der Tatsache, daß die Musiker in den frühen Vereinsjahren nahezu alle im Schieferbergbau tätig waren und nicht zuletzt aufgrund der neuen Bergmannsuniform verbinden wir mit unserer Vereinstätigkeit wieder mehr als in den Jahren zuvor die wichtige Aufgabe, auch in unserer Hochwaldgemeinde Thomm die alte Tradition des Schieferbergbaues aufrechtzuerhalten. Konnten wir zum Beispiel mit den
Auftritten in Nothweiler, Bacharach und Zell für unsere Gemeinde, für die Region und für die Schieferbergbautradition über die regionalen Grenzen hinaus Werbung betreiben, ohne in Konkurrenz zur Nachbargemeinde Fell und deren Bergmannskapelle Fell zu treten, die diesen Traditionsgedanken schon in viel früheren Jahren aufgegriffen und gepflegt haben.

 Besucherbergwerk in der Nachbargemeinde Fell/Mosel

 Um so mehr hat man sich in Thomm gefreut, ebenso in die Vorbereitungen zur Eröffnung des Besucherbergwerkes eingebunden zu werden und so einen, wenn auch kleinen, Beitrag zu diesem Projekt geleistet zu haben. Die freundschaftliche und traditionsreiche Verbindung zur Nachbargemeinde Fell wurde u.a. auch durch den ersten gemeinsamen Auftritt beim bergmännischen Zapfenstreich anl. der Veranstaltungen zur Eröffnung des
Besucherbergwerkes in Fell Anfang Mai d. J. zum Ausdruck gebracht.

Musikalisches Wirken

Nach wie vor verbinden uns jedoch weiterhin freundschaftliche Beziehungen zu den Vereinen unserer Hochwaldgruppe und anderen Vereinen im Kreismusikverband Trier-Saarburg, die
man bei Auftritten anl. der Kreisverbandsfeste und vielen anderen Veranstaltungen wiedertrifft.
 

Bergmannskapelle aktuell
...der Wechsel ins neue Millennium 

Die Bergmannskapelle zählt heute 37 aktive Musiker. Es befinden sich weitere 25 Jungen und Mädchen in Ausbildung. Zahlreiche Auftritte und Teilnahmen an Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde hat der Bergmannskapelle zu einem höheren Stellenwert im kulturellen Gemeindeleben verholfen. Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit in besonderem Maße und auch
die Brauchtumspflege und Aufrechterhaltung der Bergbautradition sollen nach wie vor die 3 Aufgabensäulen bilden, auf denen weitere Vereinsgeschichte geschrieben werden kann.
 

...Wegbereiter und Garanten
65 Jahre Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm 1927 e.V. 

Zum Erfolg maßgeblich beigetragen haben Peter Schmitt, als Initiator des Wiederaufbaus 1950 und langjähriger Dirigent und Ausbvon links nach rechts: Willi Kohr; Peter Schmitt; Alwin Otto; Peter Heumüllerilder, Alwin Otto als Dirigent und Ausbilder, Peter
Heumüller, sowie Günter Mattes, der
über 25 Jahre als erster Vorsitzender
die organisatorischen Geschicke mit uneingeschränktem persönlichen Engagement leitete und durch die Förderung der Jugendarbeit das Fortbestehen der Bergmannskapelle gewährleistete.

 

 

 

 

Ein Vierteljahrhundert bis zum Wechsel an der Vereinspitze
Michael Stolz seit 1998 neuer Vorsitzender 

Michael Stolz (1. Vorsitzender)Heute leitet Michael Stolz die Bergmannskapelle und setzt die Ideen seiner Vorgänger gemeinsam mit dem um Ihn formierten Vorstand in die Tat um. Doch wer nun denkt, dass Günter Mattes in den musikalisch-bergmännischen Ruhestand versetzt wurde, der täuscht sich. Günter Mattes fungiert nach wie vor als Schriftführer und Berater im Vorstand, widmet sich der Vereinschronik und natürlich der Pflege der Bergbautradition und sitzt jeden Freitag pünktlich zur Probe im Vereinslokal. Das Ausbildungswesen wurde reformiert. In Ergänzung zur vereinsinternen Instrumentalausbildung gründete man 1999
ein Ausbildungsorchester.

Musikalische Ziele 

In besonderem Maße wurde auch der musikalischen Weiterbildung Rechnung getragen. In akribischer Probenarbeit gelang es Dirigent Dietmar Knippel, einen neuen Klangkörper zu schaffen, mit dem höhere musikalische Ziele angestrebt werden. So schnitt man bei einem Wertungsspielen des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz e.V. als beste Kapelle in der Mittelstufe mit dem Prädikat „sehr gut“ ab und arbeitet jetzt in Richtung Oberstufe. Auch an
den Einsatz weiterer Instrumente wie Fagott, Oboe etc. wird gedacht, die in Blasmusikkreisen noch eher als Exoten in wenigen Blasmusikkapellen erst Einzug gehalten haben. Erste Erfolge verzeichnete auch das Ausbildungsorchester mit einer erfolgreichen Wertungsspielteilnahme in der Anfängerstufe, wo man auf Anhieb mit einem Prädikat „gut“ abschnitt.
 

Bergmannskapelle heute
...und im Jahre 2002 ?

 

... dann feiert die Bergmannskapelle ihren 75. Geburtstag und ist noch lange nicht in Rente. 

Ausbildungskurse 2002 

Seit April 2002 laufen wieder ein Anfänger-und Fortgeschrittenenkurse für Blockflöte. 11 Kinder begannen ebenfalls im April diesen Jahres ihre Instrumentalausbildung an
verschiedenen Instrumenten.
 

Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Kordel 

Am 04.05.02 war die Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 e.V. auch zu Gast beim befreundeten Musikverein Kordel. Mit einem ca. 1 std. Konzert leistete sie ihren
musikalischen Beitrag zum diesjährigen Kordeler Frühjahrskonzert. Das Konzert war ein
voller Erfolg vor ausverkauftem Haus im Kordeler Bürgerhaus. Beide Kapellen begeisterten
mit einem abwechslungsreichen Programm und auch die Jüngsten Kordeler Musiker stellten
mit Ihren Konzerteröffnungsstücken ihr Können unter Beweis. Und eines waren sich alle Musiker sicher: Dieses Gemeinschaftskonzert war sicher nicht das letzte dieser Art. Lassen
wir uns überraschen.
 

Teilnahme bei Musica Treverorum 
30 Jahre Kreismusikverband Trier-Saarburg e.V.

Die Bühne im Brunnenhof - eine beliebte Konzertstätte in Trier nähe Porta NigraAm 09.06.02 nimmt die Bergmanns-kapelle am Platzkonzertreigen des Kreismusikverbandes Trier-Saarburg e.V. teil und musiziert aus Anlaß des 30-jährigen Jubiläums des KMV Trier-Saarburg e.V. um 15.00 Uhr im Brunnenhof Trier bei der Porta Nigra.

 

 

Mit Konzentration und mit nötigen Ernst bei der Sache - so wie wir ihn kennen-  75 Jahre Bergmannskapelle
"Glück-Auf" Thomm
Dirigentwechsel zum Jubiläum 

75 Jahre Vereinsbestehen nahmen die Verantwortlichen der Bergmanns-kapelle Glück-Auf Thomm zum Anlass, am 02.11.02 in kleinem Rahmen Geburtstag zu feiern. Anstelle eines groß organisierten Jubiläumsfestes gestaltete man für alle aktiven und inaktiven MusikerInnen und
Vereinsmitglieder im Bürgerhaus Thomm einen Jubiläumsfamilienabend. Ebenso bot die Geburtstagsfeier einen würdigen Rahmen für Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder, sowie
die Verabschiedung von Dirigent Dietmar Knippel, der nach fast 10-jähriger
Dirigententätigkeit sein Amt aus privaten Gründen niederlegte, bzw. mit dem letzten
Marsch den Dirigentenstab an seinen Nachfolger, Herrn Stefan Schütz aus Föhren übergab. Bereits im Sommer diesen Jahres hat Dietmar Knippel den Vorstand hierüber informiert und
die Kapelle ebenso bei der Suche eines neuen Dirigenten unterstützt. Abschied feiern fällt schwer, hat man unter Dietmar Knippel in den vergangenen 10 Jahren viele musikalische
Hürden gemeistert und gemeinsam viel erreicht. Die Bergmannskapelle Thomm verabschiedet nicht nur einen Dirigenten, sondern einen verdienten Musiker und liebenswürdigen Menschen, der in Thomm viele Freunde gefunden hat. Als weitere Anerkennung wurde er mit der bronzenen Dirigentennadel des BDMV ausgezeichnet. Vorsitzender Michael Stolz überreichte weiterhin eine Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied der Bergmannskapelle Glück-Auf
Thomm. Dietmar Knippel bedankte sich für die schöne Zeit in Thomm und wünschte der Bergmannskapelle für die Zukunft und den Start mit ihrem neuen Dirigenten Stefan Schütz
ein herzliches Glück-Auf. Die eingangs erwähnten Ehrungen nahmen Michael Stolz für den Bereich der inaktiven Mitglieder sowie Erwin Berens vom Kreismusikverband Trier-Saarburg e.V. für die aktiven Musiker vor.
 

Jahreskonzert der Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm
Stephan Schütz präsentiert neues Konzertprogramm
Ehrung von Jungmusikern

Das diesjährige Jahreskonzert fand am 17.05.2003 im Bürgerhaus Thomm statt und stand erstmals unter Leitung des neuen Dirigenten Stephan Schütz. Vors. Michael Stolz begrüßte
neben Ortsbürgermeister Otmar Brittner, die Ortsvereinsvorsitzenden, Brittner, den stv. Vorsitzenden der Gruppe Hochwald, Heinz Erschens sowie zahlreiche Gäste aus
befreundeten Nachbarvereinen. Stefan Schütz, er übernahm im November 2002 die musikalische Leitung, präsentierte mit seinen 36 Musikerinnen und Musikern nach nur 5 Monaten Vorbereitungszeit ein komplett neues Konzertprogramm. Eröffnet wurde das
Konzert durch das Ausbildungsorchester mit March Majestic, The Rudimental Regiment und Nurock. Heinz Erschens vom KMV Trier-Saarburg e.V. zeichnete anschließend Christopher Müller, Kevin Mattes, Anna Ferring, Philipp Roth, Tina van Holstein, Fabian Glar, Alexander Resch und Bernd Feltes für 5-jährige Aktivitas mit der silbernen Jugendehrennadel des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz aus. Im weiteren Konzertverlauf brachte die Bergmannskapelle Concert Tune, Slavia, Dakota, eine Polka aus der Balettsuite Nr.1 von D. Schostakovich, Celebration Fantasy, Carton Capers, Hollywood Milestones, den Marsch Op. 51/1 von F. Schubert zu Gehör. Langanhaltenden Applaus belohnte die Bergmannskapelle mit dem Alte Kameraden Swing und dem traditionellen Glück-Auf Marsch.
 

Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm
trauert um Günter Mattes 

Am 05.02.2005 verstarb nach langer Krankheit unser aktives Mitglied Günter Mattes. Günter trat 1963 als aktiver Musiker in die Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm 1927 e.V. ein und übernahm bereits 1973 im Alter von 23 Jahren als 1. Vorsitzender die organisatorische Leitung der Kapelle. Mit ihm erfuhr die Kapelle einen Umschwung. Sein Wirken, sein unermüdlicher Einsatz und sein uneingeschränktes Engagement für den Verein spiegeln den aktuellen Stand
der Bergmannskapelle wieder. Über 25 Jahre war Günter Günter (Mätti) MattesVorsitzender der Bergmannskapelle und verschrieb sich als Chronist nach der Übergabe seines Amtes an Michael Stolz der Brauchtumspflege und Schieferbergbautradition. Günter war Freund, Musikkamerad, Ansprechpartner, Organisator und aktiver Musiker in einer Person. Für sein Wirken wurde er 1997 von Landrat Dr. Richard Groß mit der Verdienstmedaille des Landesmusikverbandes ausgezeichnet. Die Bergmannskapelle trauert um einen lieben Freund und Musikkameraden. Das was einen Menschen unsterblich macht, sind seine Taten und die vielen Geschichten, die es von ihm gibt. Die Bergmannskapelle wird Günter in liebevoller Erinnerung behalten und mit allen Musikerinnen
und Musikern gemeinsam sein Lebenswerk in seinem Sinne fortführen.
 

80 Jahre Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm
...interessante Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 

Die traditionsreiche Bergmannskapelle „Glück-Auf“ Thomm 1927 e.V. feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Neben der Erhaltung der Blasmusiktradition hat sich die Bergmannskapelle insbesondere der Aus- und Weiterbildung junger Musikerinnen und Musiker verschrieben. Steigende Zahlen im Ausbildungsbereich belegen dies. Insgesamt über 40 Kinder und Jubendliche werden aktuell in Blockflöten-, Instrumental- und Orchesterkursen auf die spätere Eingliederung in die Kapelle vorbereitet und unterrichtet. Seit 1999 läuft die ausbildungsbegleitende Orchesterausbildung im Ausbildungsorchester. In der Hauptkapelle musizieren 35 durchweg junge Musiker unter Leitung ihres Dirigenten Stephan Schütz zu
vielerlei Anlässen im Ort und bei befreundeten Musikkapellen. Darüber hinaus wirbt die Bergmannskapelle in ihren schmucken Bergmannsuniformen über die regionalen Grenzen hinaus für ihre Schieferbergbaugemeinde und die Aufrechterhaltung der Schieferbergbautradition in der Region. Hierzu tragen auch die im 2-Jahres Turnus durchgeführten Vereinsausflüge bei, die in den letzten Jahren u.a. nach Nesselwang/Allgäu, Westendorf/Österreich, Deurningen/Niederlande, Michelstadt im Odenwald und im Herbst 2006 nach Beilngries im wunderschönen Altmühltal führten. Regelmäßige Entsendung junger Musikerinnen und Musiker zu den D-Lehrgängen sowie die Teilnahme bei Musica Treverorum belegen eine gute Zusammenarbeit mit dem Kreismusikverband Trier-Saarburg e.V. Für das Jubiläumsjahr 2007 hat sich die Bergmannskapelle etwas besonderes ausgedacht und wartet für die Bevölkerung und musikinteressierten Freunde und Förderer mit einem interessanten Jubiläumsprogramm auf. Mit einem kleinen Jubiläum startet die Bergmannskapelle am 01.05. ins Jubiläumsjahr. Denn bereits zum 30. Male organisiert die Bergmannskapelle in diesem Jahr die traditionelle Maiwanderung durch das malerische Klausbachtal zur Jungenwaldhütte, die auch seinerzeit in 1977 bei Materialgestellung durch die Ortsgemeinde Thomm von aktiven Musikern der Bergmannskapelle errichtet wurde. Heute ist die Jungenwaldhütte nach Brand und Wiederaufbau in Trägerschaft des Heimat- und Verkehrsvereins Thomm, wobei die Maiwanderung nach vor "Steckenpferd"der Bergmannskapelle geblieben ist und von den Musikerinnen und Musikern und das Vorstandsteam um Vors. Michael Stolz organisiert und durchgeführt wird. Auch bei vielen innerörtlichen Veranstaltungen ist die Bergmannskapelle mit Helferteams oder musikalisch im Einsatz und so als wichtiger kultureller Faktor nicht mehr aus dem Gemeindeleben der Ortsgemeinde Thomm wegzudenken. Der ganz offizielle Start erfolgt mit einem Open-Air Konzert der Bergmannskapelle im anmutigen Pfarrgarten, neben der Pfarrkirche Thomm. Weiterhin plant man mit den Jungmusikern im Ausbildungsorchester die Aufführung eines Musicals, zu dem die ersten Probenvorbereitungen schon getroffen sind. Das Jubiläumsfest verbindet man unter Teilnahme zahlreicher befreundeter Kapellen mit der Ausrichtung des 5. Viezfestes in Thomm und startet, passend zum Alter der Kapelle die Jubiläumsveranstaltung mit einer 80 er Fete im Bürgerhaus Thomm. Der Abschluß des Veranstaltungsreigens bildet ein Benefizkonzert am 16.12.07 mit dem Jazz-Quintett „Blechreiz“ in der Pfarrkirche Thomm bei freiem Eintritt und freiwilligen Spenden, die wir dem Kindergarten Thomm und dem Krippenbauer-Team zur Erweiterung der Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche Thomm zukommen lassen möchte. Das Jubiläumsjahr beschließt die Bergmannskapelle mit einem Festhochamt am traditionellen Barbaratag am 09. Dezember 2007 in der Pfarrrkiche zu Thomm.

Thomm, im Januar 2008









 

 

 

 

 

botton
© Copyright 2008 -2017 ♦ Bergmannskapelle "Glück Auf" Thomm ♦  info@bergmannskapelle-thomm.de 

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