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Dietmar Scherf vom Trierischen Volksfreund bei einer Reportage vom Viezfest
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Pressespiegel 

Berichte über die Bergmannskapelle aus der lokalen Presse

2015

Das 9. Thommer Viezfest

TV vom  30.09.2015
TV vom  24.09.2015

2013

Das 8. Thommer Viezfest

TV vom  24.09.2013
TV vom  17.09.2013

Kurt Rosenkranz im Wochenspiegel

Wochenspiegel vom 30.01.2013

2012

Bericht über die Barbara-Messe 2012

TV vom 10.12.2012

2011

Dietmar Scherf berichtet über das 7. Thommer Viezfest

TV vom 27.09.2011

Bericht über einen Auftritt der Kopperbloazers in Trier

TV vom 25.09.2011

Vorberichte zum 7. Thommer Viezfest

 TV vom 18.09.2011  und TV vom 23.09.2011

Vorberichte zu unserem Auftritt im Brunnenhof in Trier

 TV vom 01.08.2011 und TV vom 03.08.2011

Zwei Musikvereine beim nächsten Sommertreff-Konzert

Im Rahmen des vom Kulturbüro organisierten Trierer Sommertreffs treten der Musikverein Beilingen und die Bergmannskapelle "Glück auf!" Thomm am Samstag, 6. August, im Brunnenhof auf.


Trier. Den Anfang macht um 16 Uhr der Musikverein Beilingen 1928 aus der Eifel. Er spielt bekannte Märsche und Polkas wie "Auf der Vogelwiese" oder "Alte Kameraden", aber auch Potpourris von Frank Sinatra oder Abba. Mitgesungen werden kann auch, etwa zu unverwüstlichen Stücken von Wolfgang Petry oder den Village People.

Um 18 Uhr präsentiert die 1927 gegründete Bergmannskapelle "Glück auf!" Thomm, ein 45 Musiker starkes Mittelstufenorchester, ein traditionell und modern ausgerichtetes Programm. Schwerpunkte der Vereinsarbeit liegen in der Jugendausbildung und -förderung sowie der Brauchtumspflege und Aufrechterhaltung der Schieferbergbautradition in Thomm. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei. red


© 2011 volksfreund 

Wertungsspielen in Morbach

Über das vom LMV Rheinland-Pfalz am 16. + 17.04.2011 ausgerichtete Werungsspielen in Morbach ist in der Hunsrück-Ausgabe des TV vom 19.04.2011 zu lesen : 

Musikalische Standortbestimmung

Herbert Thormeyer

Monatelang haben Musiker geübt, nicht für ein Konzert, sondern um sich vor kundigen Fachleuten bewerten zu lassen. Mit der Auswahl der Stücke legten sie selbst die Messlatte fest. Der Musikverein Weiperath sorgte zwei Tage lang für das Wohlbefinden in der Baldenauhalle.

Morbach. Wenn die Blasmusik zum Konzert aufspielt, ist das Publikum immer begeistert. Aber war man wirklich gut? Um diese Frage zu beantworten, stellen sich Amateurorchester immer wieder einem Wertungsspielen vor Fachleuten.
 

13 Klangkörper waren nach Morbach gereist. Rudolf Kronenberger, stellvertretender Landesmusikdirektor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz, lobt den Festsaal der Baldenauhalle in höchsten Tönen: "Hier ist die Akustik enorm gut."

Kein Wettstreit


Sein Credo: "Die Orchester spielen nicht gegeneinander, sondern stellen sich der Jury, um ihren Leistungsstand feststellen zu lassen." Der Musik, deren Auswahl auch gleichzeitig eine Festlegung des Schwierigkeitsgrades bedeutet, folgt ein Gespräch der Jury mit dem Dirigenten.
Vorsitzender der Jury war Musikverleger Wolfram Heinlein aus Nürnberg, der von den beiden Musikschullehrern Pia Langer aus Trier und Harrie Boers aus dem niederländischen Maastricht unterstützt wurde.
Ihre Tipps und Verbesserungsvorschläge wurden jeweils auf eine CD gebrannt, damit sie immer wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden können. "Das ist ein pädagogisches Hilfsmittel, das Spiel zu verbessern", sagt Juryvorsitzender Heinlein. Die Akzeptanz des Wertungsspielens sei in den letzten Jahren stark gestiegen. Früher hätten sich die Orchester nicht so gern der Kritik gestellt, denn die Musiker müssen sich bei einer solchen Veranstaltung schon was zutrauen.
Das Niveau der Leistung bekommen die Vereine schriftlich in Form einer Urkunde. Die 13 Orchester, die in Morbach antraten, legten sich die Messlatte auf die Unter-, Mittel- und Oberstufe. Zwischen "gut" und "ausgezeichnet" schwankten die Beurteilungen der Jury. Herausragende Leistungen zeigte die Katholische Kirchenmusik Cäcilia Sponsheim mit einem "ausgezeichnet" in der Oberstufe sowie der Musikverein Bolanden und die Stadtkapelle mit "ausgezeichnet" in der Mittelstufe.

Herausragende Leistung


"Sehr gut" wurden der Musikverein Ammeldingen in der Mittelstufe sowie der Musikverein Schmidthachenbach, das Jugendorchester Con Brio Morbach, der Musikverein Lyra Ayl, die Bergmannskapelle Glück Auf Thomm und der Musikverein Großlittgen in der Unterstufe bewertet. Zwei Tage lang sorgten die Gastgeber vom Musikverein Weiperath dafür, dass es ihren musikalischen Gästen während des Besuchs an nichts fehlte. 
 

2009

Keltern, Fünfkampf, Apfelkuchen-Wettbewerb

Seit 1991 feiern die Thommer im 2-Jahres-Rhythmus ihren Viez. Auch in diesem Jahr haben sich die Veranstalter wieder einiges einfallen lassen, um dem beliebten Fest mit viel Spaß und nach bester Wettbewerbsmanier einen ganz eigenen Charakter zu verleihen. Neu in diesem Jahr: Viezkeltern für Kinder.

Thomm. (anf) Mehrere Hundert Besucher kamen bereits zum Festauftakt, für dessen Gelingen neben dem beliebten Thommer Viez unter anderem auch die niederländischen "Oln'zelse Kopper Bloazers" verantwortlich zeichneten. Auch am zweiten Festtag freuten sich die Veranstalter des 6. Thommer Viezfestes (Bergmannskapelle) wieder über mehrere hundert Gäste. Hermann-Josef Stolz, Ausbildungsleiter der Bergmannskapelle: "In Thomm wird schon seit über 100 Jahren Viez gekeltert. Viez ist - nicht in (bayrischen) Maßen, sondern in (Thommer) Poarzen genossen - ein idealer Durstlöscher", scherzte er. "Wir haben hier immer eine besonders gemütliche Atmosphäre. Kuchenbackwettbewerb und Fünfkampf tun ihr Übriges."

Neu in diesem Jahr: Viezkeltern für Kinder. Unter Aufsicht des dienstältesten Musikers der Bergmannskapelle, Arthur Otto, halfen schon die Kleinsten mit Schürzen, "Kneipchen" und einer Menge Spaß beim Entkernen der Äpfel. Marek Kluge und Christopher Junk (beide 12) stampfen kiloweise Äpfel für den süßen Viez: "Das geht ganz schön in die Arme!", sagten sie lachend.

Fröhliche Gesichter gab es auch beim Kuchenbackwettbewerb: Die Siegertorte hat in diesem Jahr Barbara Ambré gebacken. Ihr Apfelkuchen setzte sich gegen elf Konkurrenztorten in den Kriterien Aussehen und Originalität, Schwierigkeitsgrad, Konsistenz und Geschmack durch. "Beim "Viezfünfkampf" traten insgesamt vier Mannschaften, darunter zwei Jugendmannschaften, gegeneinander an. Die Disziplinen Schubkarren-Rennen, Apfelhüpfen (Hüpfball), Viezfass-Rollen, Staffellauf und Apfel balancieren gingen jeweils auf Zeit. Vor zahlreichen Zuschauern setzten sich Daniel Heinz (Farschweiler) und Johannes Weber (Thomm) schließlich in der "Königsdisziplin" - Apfel nur mit Hilfe der Zähne aus einem großen Wasserbottich holen - durch und wurden zu Viezkönig und Viezprinz gekrönt. Bei den Jugendlichen sind Lars Reusch und Lara Gorges (beide Thomm) Prinz und Prinzessin geworden.

© 2009 volksfreund

02.10.2009

Anmerkung : Das 1. Viezfest wurde nicht 1991, sondern 1999 gefeiert !

 


 

 

2008

Barbara-Tag 2008 anschauen

Start des Trierer Sommertreff.  anschauen

Leute ganz nah.  anschauen

2007

 


 

 

Die Schutzpatronin ehren

 

Die Brauchtums- und Traditionspflege wird von der Bergmannskapelle "Glück auf" Thomm großgeschrieben. Sie feierte mit der Dorfbevölkerung den Namenstag der Schutzpatronin aller Bergleute, den Barbaratag.

 

In ihren schmucken Uniformen führte die Bergmannskapelle "Glück auf" Thomm die Prozession zur Barbarastatue in der Ortsmitte an. TV-Fotos: Dietmar Scherf

Die Prozession zur Barbara-Statue beginnt.

 

Thomm. (dis) Das Orchester unter der Leitung von Stefan Schütz gestaltete mit seiner Musik den von Pastor Erwin Recktenwald zelebrierten Gottesdienst mit. Dafür ernteten die Musikerinnen und Musiker bereits in der Pfarrkirche ihren verdienten Applaus. Im Anschluss an die Messe zogen die Musiker mit Pastor Recktenwald und Ortsbürgermeister Otmar Brittner sowie vielen Bewohnern zur geschmückten Barbarastatue in der Ortsmitte, um dort zu musizieren und zu beten.

Zu der Tradition fanden die Thommer auf Initiative der Bergmannskapelle vor über zwanzig Jahren wieder zurück.

Die Anschaffung der Original-Bergmannsuniformen mit Schachthut im Jahre 1989 gab den Anlass dazu. "Wir wollen die Erinnerung an die alte Schieferbergbau-Tradition aufrechterhalten", sagt der Vorsitzende Michael Stolz. Mit vielen Auftritten über die Gemeindegrenzen hinweg hat die Bergmannskapelle Thomm inzwischen für die Region und die Bergbautradition geworben.

Seit dem späten Mittelalter gilt die heilige Barbara als die Schutzpatronin des Bergbaues und des Hüttenwesens. Sie wird meistens mit den Symbolen Bibel, Palmwedel, Kelch, Turm mit drei Fenstern und dem Schwert, durch das sie starb, dargestellt.

© 2007 volksfreund

11.12.2007

 


Kinder finden und bringen Freude

Großes Lob verdienen die Jungmusiker der Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm: In einem sehenswerten Musical mit dem Titel "Freude" zeigten sie ihr Können.
...von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf

Der Kinderchor


Thomm. (dis) Das Bürgerhaus in Thomm füllt sich mehr und mehr. Angesichts des hervorragenden Besuches erweist sich der Raum letztlich als zu klein. Zahlreiche Besucher müssen die etwa einstündige Aufführung des Kinder-Musicals "Freude" stehend erleben. Trotzdem ist es auch für sie ein Genuss zu sehen, mit wie viel Freude und Engagement die Kinder und Jugendlichen musizieren und singen. Der Inhalt des Märchens (Erzähler: Bernd Gorges), auf der Bühne des Heimat- und Verkehrsvereins wunderbar wiedergegeben, erzählt von einem reichen Geschäftsmann (Thorsten Kranz), der per Internet die verlorene "Freude" wiederfinden will. Durch eine E-Mail lernt er eine wundersame Frau (Carmen Gonder) kennen. Ihre Nachricht macht ihn neugierig. Die Frau verleitet ihn zu dem Wagnis, den Fuß in ein unbekanntes Land zu setzen. Er nimmt die Herausforderung an, und von da an widerfahren ihm ungeahnte Dinge. Er gelangt über "Furchterregendes" aber auch "Wunderbares" zur Entdeckung der Natur, der Freundschaft und der Liebe und findet so wieder zur Freude zurück.Nach etwa einer Stunde Spielzeit braust rauschender Applaus im Bürgerhaus auf. Die Zuschauer stehen und fordern Zugaben. Dazu sind die Jungmusiker und der Projektchor sowie die Solisten Thorsten Kranz, Carmen Gonder und Yannick Schabo als "Rapper" natürlich gerne bereit. Ein uneingeschränktes Lob gilt allen Mitwirkenden für die tolle Leistung. Darin eingeschlossen sind auch Hans Stolz für die schönen und passenden Requisiten sowie Thomas Lübeck für die gute Beschallung. Mehr als ein halbes Jahr lang haben sich die Kinder auf die Aufführung des modernen Märchens "Freude" vorbereitet.Die Idee hatten die Mitglieder der Bergmannskapelle im vergangenen Jahr. Das Musical war ein gelungener Beitrag im Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen. Zum einen konnten die jungen Musiker im Ausbildungsorchester auf ein besonderes Ziel hinarbeiten und gleichzeitig ihren Beitrag zum Festjahr leisten. Das Projekt für "Jung und Alt" oder "Groß und Klein" ist auch an der Zusammensetzung des mehr als 30 Musiker starken Orchesters zu erkennen. Denn in den Reihen der jungen Musiker finden sich auch ein paar "alte Hasen", die den Nachwuchs unterstützen. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Hermann-Josef Stolz. Im eigens gegründeten Projektchor singen rund 20 Thommer Kinder. Sie hat der Dirigent des heimischen Kirchenchores, Markus Adams, musikalisch auf das Musical vorbereitet.

© 2007 volksfreund


30.10.2007

 

 


Thommer Tamtam

von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf

24.09.2007

 

Mit einer ganzen Serie von Veranstaltungen feiert in diesem Jahr die Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 ihr 80-jähriges Bestehen. Aktuell stand das fünfte Viezfest im Veranstaltungskalender des Vereins.

Die Kopper Bloazers waren zum 4. mal in Thomm




Thomm. (dis) Das dreitägige Fest am und im Bürgerhaus verlief für die Musiker der Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 prächtig. Dazu trug auch das hervorragende Herbstwetter bei. Es animierte viele Besucher, auf die Höhen des Ruwertals zu kommen und den guten Thommer Viez zu genießen. Mit "Glück-Auf" startete die Kapelle das Festwochenende am Freitag mit der 80er-Jahre-Fete im Bürgerhaus. An den folgenden Tagen stand neben dem fünften Viez-Wettkampf viel Musik auf dem Programm. Dabei wussten insbesondere die "Oln'zelse Kopperbloazers" aus den Niederlanden zu gefallen. Doch sie waren nicht die einzigen Gäste. Am Samstag und Sonntag wirkten die Musikvereine aus Eckfeld, Trassem-Perdenbach, Igel, Ralingen-Godendorf und Osburg sowie die Bergmannskapelle Fell und das Akkordeonorchester Idesheim mit. Neben dem Luftballon- und dem Kuchenbackwettbewerb um den besten Thommer Apfelkuchen stand der fünfte Thommer Viez-Wettkampf im Vordergrund. Die Teilnehmer mussten dabei verschiedene Disziplinen rund um die Viezäpfel bewältigen. Im Mannschaftswettkampf siegte die Gruppe des Musikvereins Igel vor den Mannschaften "Wilde Kerle Thomm" und "Zur schönen Aussicht". Neue Königsfamilie des Viezes. Im Einzelwettkampf siegten Heike Bach und Phillipp Roth. Sie dürfen nun für ein Jahr den Titel Viezkönigin und Viezkönig tragen. Viez-Prinz wurde Manfred Willems vom Musikverein Ralingen-Godendorf. Die Siegerehrung lag in den Händen von Landrat Günther Schartz, der gerne die Schirmherrschaft übernommen hatte. Die nächsten beiden Veranstaltungen im Festreigen sind die Musicalaufführung des Ausbildungsorchesters der Bergmannskapelle am 28. Oktober um 17 Uhr im Bürgerhaus und das Festhochamt am 9. Dezember am "Barbaratag" in der Pfarrkirche mit anschließender Prozession zur Barbarastatue.

© 2007 volksfreund

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Atmosphäre zum Auftakt



Von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf

Mit einem besonderen Konzert ist die Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 in das Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen eingestiegen. Kurzfristig verlegte sie ihr geplantes Open-Air-Konzert mit dem entsprechenden Programm in die Pfarrkirche

Bild von Dietmar Scherf


Mit einem besonderen Konzert ist die Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 in das Jubiläumsjahr zum 80-jährigen Bestehen eingestiegen. Kurzfristig verlegte sie ihr geplantes Open-Air-Konzert mit dem entsprechenden Programm in die Pfarrkirche.

Thomm. Zustimmende Pfiffe und ein Stakkato beim Applaus: Ein solches Verhalten ist in einer Kirche eigentlich nicht normal. Wenn dann auch noch Klänge aus James-Bond-Filmen zu hören sind, die Musik aus dem Film "Fluch der Karibik" erklingt oder ein Medley von Udo Jürgens gespielt wird, dann ist ein besonderer Zustand eingetreten. Die Bergmannskapelle hatte diesen Tag anders geplant, aber Petrus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Open-Air-Konzert im anmutigen Pfarrgarten wollten Vorsitzender Michael Stolz und Dirigent Stephan Schütz die Zuhörer begeistern. Aber "höhere Gewalt" machte dieses Vorhaben zunichte. 40 Musiker in besonderer Kulisse. Dennoch wird dieses Konzert in vielen Köpfen in guter Erinnerung bleiben. Die Atmosphäre bei diesem musikalischen Ereignis ist einmalig. Der Innenraum des Gotteshauses ist abgedunkelt. Die knapp 40 Musiker in ihren schwarzen Uniformjacken sind nur im Schein der Notenpultbeleuchtung erkennbar. Stephan Schütz beginnt mit dem Konzertmarsch "Arsenal" von Jan van der Roost und beendet mit dem Musikstück "In a Persian Market" von Albert W. Ketelby das Konzert, durch das Martina Weber führt. Die gute Leistung der Musiker würdigen die rund 300 Zuhörer mit stehenden Ovationen. Mit rauschendem Applaus fordern sie die Zugaben. Und die kommen. Die Bergmannskapelle Thomm spielt zunächst als Zugabe das Musikstück "Music" von John Miles. Das Werk "Großer Gott, wir loben Dich", bei dem die Zuhörer mitsingen, gilt als Dank für das gelungene Konzert in der Pfarrkirche. Einen passenden Abschluss findet die Bergmannskapelle, als sie am Ende nochmals an das Brauchtum und die Tradition anknüpft. Sie singt gemeinsam mit allen Gästen das Bergmannslied "Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt". Landrat Günther Schartz, Ortsbürgermeister Otmar Brittner sowie Hans Willwertz, Vertreter des "Racing-Teams-Trier" ("Die Bergmannskapelle hat uns bei den Bergrennen immer bestens unterstützt") gratulieren zum Konzert. Landrat Schartz: "Für mich ist es eine Ehre, die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen." Er spricht vom Geist in der Kapelle und fordert dazu auf, das Brauchtum sowie die Jugendarbeit zu erhalten. Das Jubiläumsfest, gleichzeitig als fünftes Thommer Viezfest deklariert, ist für das Wochenende vom 21. bis 23. September vorgesehen.



© 2007 volksfreund.de
14.05.2007

 

 


Für Augen und Ohren


Die traditionsreiche Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Neben dem Erhalt der Blasmusiktradition hat sie sich insbesondere der Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses verschrieben.

Die Bergmannskapelle Thomm feiert in diesem Jahr ihr 80. Jubiläum.

Thomm. (dis) Mit akribischer Probenarbeit erreichten es die Dirigenten bis heute, einen neuen Klangkörper zu schaffen, mit dem höhere musikalische Ziele angestrebt werden. So schnitten die Thommer Musiker sogar bei einem Wertungsspielen des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz als beste Kapelle in der Mittelstufe mit dem Prädikat "sehr gut" ab.
Doch nicht nur den Ohren schmeichelt die Bergmannskapelle. Sondern auch für das Auge bedeutet der Verein ein besonderer Leckerbissen. Denn mit seinen Original-Bergmannsuniformen ist er ein Vorzeigeorchester der besonderen Art. Erst 1989 wurden die heutigen recht teuren Trachten nach zahlreichen Beratungen in Vorstandssitzungen angeschafft. Vorsitzender Michael Stolz: "Aus eigener finanzieller Kraft konnten wir den Kauf nicht bewältigen." So waren die Musiker denn froh, dass sie sich auf zahlreiche Spender verlassen konnten.


Günter Mattes leitete die Wende ein

Michael Stolz leitet seit 1998 den Verein. Einer seiner Vorgänger war der inzwischen gestorbene aber unvergessene Günter Mattes. Er übernahm 1973 als 23-Jähriger die Vereinsführung, konnte einen Zuwachs von 19 jungen Männern verbuchen und leitete damit eine beachtliche positive Wende im Vereinsleben ein. Steigende Zahlen im Ausbildungsbereich belegen seit Jahren das Streben nach weiteren Verbesserungen bei der Unterrichtung des Nachwuchses. Insgesamt über 40 Kinder werden aktuell in Blockflöten-, Instrumental- und Orchesterkursen auf die spätere Eingliederung in die Kapelle vorbereitet und unterrichtet. Vorsitzender Stolz: "Seit 1999 läuft die begleitende Weiterbildung unserer Jugendlichen im Ausbildungsorchester." Zeltlager, Probenwochenenden und zahlreiche weitere Veranstaltungen wurden daher in die Jugendarbeit aufgenommen und brachten dem Vereinsvorstand neue Aufgaben in der Jugendarbeit.

In der Hauptkapelle musizieren derzeit 38 durchweg junge Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Stephan Schütz bei vielen Anlässen im Ort und bei befreundeten Musikkapellen.

Für das Festjahr hat sich die Bergmannskapelle ein besonderes Jubiläumsprogramm einfallen lassen. Das Open-Air-Konzert im Pfarrgarten am Samstag, 12. Mai, 20 Uhr, und das Jubiläumsfest mit dem fünften Thommer Viezfest vom 21. bis 23. September sind die ersten Höhepunkte. Die Schirmherrschaft liegt in den Händen von Landrat Günther Schartz.

© 2007 volksfreund.de

04.05.2007

 


Jugendarbeit zeigt Erfolg


13. Konzert der Bergmannskapelle - Ehrungen für Langzeitmitglieder


THOMM. (dis) Die Bergmannskapelle "Glück-Auf" Thomm 1927 präsentierte sich bei ihrem diesjährigen Konzert von ihrer besten Seite. Knapp 200 Zuhörer waren vom musikalischen Können begeistert. Lang anhaltender Applaus war der Dank der Zuhörer für die 36 Musiker, die am Konzertabend unter Leitung ihres Dirigenten Stephan Schütz standen. Die Darbietungen waren der Beweis dafür, dass er in den letzten Monaten gute Arbeit geleistet hat. Davon konnten sich neben Bürgermeister Bernhard Busch und Ortsbürgermeister Otmar Brittner die Gäste aus Thomm und umliegenden Ortschaften überzeugen. Schütz und seine Musiker boten ein ansprechendes und abwechslungsreiches Konzertpogramm. Es vermittelte einen Einblick in das vielfältige Repertoire und bot Musik für jeden Geschmack. Den Marsch "Hoch Heidecksburg" spielte die Kapelle noch in ihrer schmucken und traditionellen Bergmannsuniform. Danach gewährte Schütz seinen Aktiven "Anzugserleichterung" und ließ Jacken und die Kopfbedeckung ablegen. Klarinettistin Anna Fering spielte hervorragend. Im ersten Teil des Abends standen mit "Meister der Ouvertüre", "Slovanska Hudba", "Gullivers Reisen" oder dem "Säbeltanz" gefällige Werke auf dem Programm. Besonders glänzte die 16-jährige Klarinettistin Anna Ferring bei ihrem Solo in Stamitz' "Klarinettenkonzert Nr. 3". Kein Wunder, hatte sie doch die erforderliche Atem- und Fingertechnik beim kürzlich mit der Note "sehr gut" absolvierten Lehrgang des Landesmusikverbandes absolviert. Im zweiten Teil boten die durchweg jungen Musiker, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 30 Jahren, moderne Arrangements, bekannte Seemannslieder in einem modernen Blasorchesterarrangement, bis hin zu einem Medley der bekanntesten Märsche. Durch das Programm führten Andrea Weber und Barbara Otto. Der Verein nahm den gelungenen Abend zum Anlass, die Verdienste langjähriger Mitglieder zu ehren. Erwin Berens vom Kreismusikverband Trier-Saarburg übernahm die Auszeichnungen · Für 30 Jahre: HANS STOLZ, BERND GORGES, MICHAEL STOLZ und MARKUS MERZ · FÜR 20 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielt CHRISTOPHGORGES die silberne Ehrennadel · Die Jugendnadel in Gold für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit erhielten MATTHIAS KLASSEN,CHRISTOPHER MÜLLER, BARBARA AMBRE, TIMO VAN HOLSTEIN · Seit fünf Jahren musizieren MARJORIE MATTES, BARBARA MÜLLER, LISA GORGES, MARTIN KRITZKE und JOHANNES KLASSEN. Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie sich die Jugendarbeit des Vereins der letzten Jahre bezahlt machte. An dieser Strategie will die Bergmannskapelle auch in den kommenden Jahren festhalten. Die 47 Kinder und Jugendlichen in den unterschiedlichen Ausbildungsstufen sind der beste Beweis dafür.


© Copyright 2006 Trierischer Volksfreund

 

 


Thommer Viez in aller Munde


4. Auflage des Thommer Viezfestes und schönes Wetter locken hunderte Besucher nach Thomm

THOMM. "Auf nach Thomm zum Viezfest", lautete zum vierten Mal das Motto, unter dem die Bergmannskapelle zum Viezfest am und im Bürgerhaus eingeladen hatte. Das Viezfest in Thomm hat sich im Thommer Veranstaltungskalender etabliert und freut sich über immer größerer Beliebtheit. Sicher lag das auch am herrlichen Spätsommerwetter. Auch in diesem Jahr haben sich die Thommer Musiker einiges zur Unterhaltung ihrer Gäste einfallen lassen. Die gemütliche Atmosphäre am Bürgerhaus, ein vielfältiges Apfelkuchenbüffett und natürlich der Thommer Viez, ließen die vielen Besucher zahlreiche Stunden in Thomm verweilen. Denn weit über die Grenzen des Ortes hinaus ist der Thommer Viez bekannt, ein sehr beliebtes und erfrischendes Getränk und in Maßen genossen, der ideale, gesunde und erfrischende Durstlöscher. Zur Eröffnung spielte die holländische Stimmungskapelle "Oln'zelse Kopperbloazers" auf und untermalte die anschließenden musikalischen Darbietungen der Musikvereine aus Korlingen und Osburg mit ihren Showeinlagen. Nach dem "Apfel-Kuchen-Back-Wettbewerb", aus dem Mechthild Mattes mit ihrer Kuchencreation als Siegerin hervorging, starteten 6 Mannschaften im Viez-Fünfkampf. Sie mussten sich im Schubkarrenrennen, Apfelbalancieren, Viezfässer-Rollen oder beim Sackobst-Rennen auf einem Hindernisparcours messen. Gaudi pur für die zahlreichen Zuschauer am Wettkampffeld, die Ihre Mannschaften kräftig anfeuerten und die Leistungen mit viel Beifall belohnten. Die Mannschaft des SV Thomm siegte im lustigen Wettstreit. Das Männerteam des Viezgeschwaders sowie der Musikverein Igel belegten die Ränge 2 und 3. In der "Königsdisziplin", einem zusätzlichen Wettkampf, galt es, aus einer mit Wasser gefüllten Schüssel möglichst viele Äpfel ohne Zuhilfenahme der Hände in vorgegebener Zeit aus dem Wasser zu fischen. Sandra Schunk und Heiko Jäckels erfischten sich so die Ehre des Königspaares. Ihnen zur Seite steht das erstmalig gekürte Prinzenpaar Bärbel Schaaf und Thomas Grünhäuser. Für die musikalische Umrahmung der Wettbewerbe sorgten am Sonntag – Nachmittag die Musikvereine aus Trassem, Igel, sowie die Bergmannskapelle Fell. Das Fest klang in gemütlichem Rahmen aus und Veranstalter und Besucher freuen sich schon auf die nächste Auflage in 2007, wenn es wieder heißt: „Auf nach Thomm zum Viezfest“.
Hermann-Josef Stolz
 

 

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Fässer rollen am Bürgerhaus


Fässer rollen am Bürgerhaus
Großer Andrang bei Thommer Viezfest - Wettkampf begeistert Besucher
...von Dietmar Scherf (TV)

THOMM. (dis) Als die Bergmannskapelle "Glück-Auf" vor drei Jahren erstmals zu ihrem Viezfest einlud, hatte sie eine Marktlücke entdeckt. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile zu einem Hit entwickelt. "Auf nach Thomm zum Viezfest", lautete zum dritten Mal das Motto. Am und im Bürgerhaus und auf der Wiese davor hatten die Musiker wieder die Vorbereitungen für das zweitägige Fest getroffen. Der Zuspruch der Vieztrinker, die nicht nur aus dem Ruwertal kamen, gab ihnen Recht. Die Musiker hatten sich auch in diesem Jahr einige Höhepunkte zur Unterhaltung ihrer Gäste einfallen lassen. Die gemütliche Atmosphäre am Bürgerhaus, vieztypische Gerichte und natürlich die Hauptsache, der Viez, ließen die vielen Besucher zahlreiche Stunden auf den Höhen des Ruwertales verweilen. Denn weit über die Grenzen des Ortes hinaus ist der Thommer Viez bekannt und ein sehr beliebtes Getränk. Der Vorsitzende der Kapelle Michael Stolz: "Unser Viez ist ein Inbegriff für qualitätsbewusste Apfelweinkenner. Gekühlt, in weißen Porzellan-Porzen, als Schorle oder Mix-Getränk ist er, in Maßen genossen, der ideale, gesunde und erfrischende Durstlöscher." Zur Eröffnung der Stände spielte die holländische Kapelle "Oln'zelse Kopper Bloazers" auf. Dieser Stimmungskapelle standen die Musikvereine Trassem, Ralingen-Godendorf und Kordel in nichts nach. Nach dem "Apfel-Kuchen-Back-Wettbewerb" folgte der Clou: ein Viez-Fünfkampf mit acht Mannschaften aus Thomm und Umgebung. Sie mussten sich im Äpfelraffen, Viezfässer-Rollen oder beim Sackobst-Rennen auf einem Hindernisparcours messen. Für die Teilnehmer war das eine schweißtreibende Angelegenheit, für die mehreren hundert Zuschauer eine riesige Gaudi. Die Mitglieder des Sportvereins gingen aus dem nicht immer ernst gemeinten Wettstreit als Sieger hervor. Starter und Kommentator Günter Mattes verstand es, bei den einzelnen Disziplinen in seiner lustigen Art zu unterhalten und die Teilnehmer anzufeuern.
Auch in diesem Jahr suchten die Thommer ihre Viezkönigin und den Viezkönig. In der "Königsdisziplin", einem zusätzlichen Wettkampf, galt es, aus einer mit Birnen, Kartoffeln und Äpfeln gefüllten Schubkarre möglichst viele Äpfel mit verbundenen Augen herauszufinden. Bärbel Schaaf aus Trassem und Michael Weber von der Freiwilligen Feuerwehr Thomm ertasteten sich so die Ehre des Königspaares. Nach dem Wettbewerb begann es zu regnen. Das war aber für die Thommer und ihre Gäste kein Grund, die Feierlichkeiten zu beenden. Denn im Bürgerhaus und im Festzelt konnte man auch trockenen Fußes den Thommer Viez genießen. Dies nicht ohne das Versprechen der Musiker: "Im nächsten Jahr geht's weiter."

© Intrinet 2003

 


Jahreskonzert der Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm

Stefan Schütz präsentiert neues Konzertprogramm

THOMM (hs). Das diesjährige Jahreskonzert fand am 17.05.2003 im Bürgerhaus Thomm statt. Vors. Michael Stolz begrüßte neben Ortsbürgermeister O. Brittner, die Vereinsvorsitzenden, den stv. Vorsitzenden der Gruppe Hochwald, Heinz Erschens sowie zahlreiche Gäste aus befreundeten Nachbarvereinen. Der neue Dirigent Stefan Schütz, er übernahm im November 2002 die musikalische Leitung, präsentierte mit seinen 36 Musikerinnen und Musikern nach nur 5 Monaten Vorbereitungszeit ein komplett neues Konzertprogramm. Eröffnet wurde das Konzert durch das Ausbildungsorchester mit March Majestic, The Rudimental Regiment und Nurock. Heinz Erschens vom KMV Trier-Saarburg e.V. zeichnete anschließend Christopher Müller, Kevin Mattes, Anna Ferring, Philipp Roth, Tina van Holstein, Fabian Glar, Alexander Resch und Bernd Feltes für 5-jährige Aktivitas mit der silbernen Jugendehrennadel des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz aus. Im weiteren Konzertverlauf brachte die Bergmannskapelle Concert Tune, Slavia, Dakota, eine Polka aus der Balettsuite Nr.1 von D. Schostakovich, Celebration Fantasy, Carton Capers, Hollywood Milestones, den Marsch Op. 51/1 von F. Schubert zu Gehör. Langanhaltenden Applaus belohnte die Bergmannskapelle mit dem Alte Kameraden Swing und dem traditionellen Glück-Auf Marsch.


 

 


Der Neue ist ganz schön ehrgeizig


Dirigentenwechsel bei Bergmannskapelle "Glück Auf"
Von TV-Mitarbeiter DIETMAR SCHERF


THOMM. (dis) Quasi im engsten Familienkreis feierte die Bergmannskapelle "Glück auf" mit den inaktiven und aktiven Mitgliedern und deren Angehörigen das 75-jährige Bestehen im Bürgerhaus.

Das Fest ("Wir haben bewusst auf eine große Angelegenheit verzichtet") gestaltete sich als eine beeindruckende Demonstration guter Blasmusik, für die die rund 40 Musiker reichlichen Applaus ernteten. Die Aktiven unter der Leitung von Dietmar Georg Knippel verstanden es, ihren Spaß an der Musik auf das Publikum zu übertragen. Den Gästen boten sie Musikwerke, die sie in den letzten neun Jahren einstudiert hatten. Sie intonierten nicht nur Musikstücke aus den Bereichen Swing und Jazz, sondern auch Traditionelles wie der Marsch "Hoch Heidecksburg".
Knippel hatte nach eigenem Bekunden vor dem Auftritt ein "mulmiges Gefühl" ­ sollte es doch sein letztes Konzert in Thomm sein. Nach über neun Jahren verlässt er den Verein und übernimmt das Orchester in seinem Heimatort Gusenburg. Knippel hat die Bergmannskapelle in seiner Zeit als musikalischer Leiter nicht nur entscheidend geprägt, sondern auch hervorragende Jugendarbeit geleistet.

Dies bestätigten auch Ortsbürgermeister Otmar Brittner und Hannelore Weber, die die Glückwünsche der Gemeinde und der Vereine überbrachten. "Ich habe die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren beobachtet und kann ihm bescheinigen, einen hervorragenden musikalischen Stand erreicht zu haben", erklärte Brittner. Die Kapelle präge nicht nur das kulturelle Leben im Ort mit, sondern setze sich auch bewusst für Brauchtumspflege und Jugendarbeit ein. So würden zurzeit neben den vielen Jugendlichen in den Reihen der Aktiven noch 18 Kinder ausgebildet. An dieser guten Vereinsarbeit in den letzten Jahren habe Dirigent Knippel einen großen Anteil.

Der Scheidende übergab seinem Nachfolger Stefan Schütz aus Föhren nicht nur ein gutes Orchester, sondern auch den Dirigentenstab. Der 27-jährige Schütz hat bereits Klangkörper in der Eifel geleitet. "Die Bergmannskapelle mit ihrem Vorsitzenden Michael Stolz ist auf dem richtigen Weg. Ich will auf der bisherigen Arbeit aufbauen und sie forcieren", erklärte der "Neue". So wolle er auch einmal in die "Oberstufe reinblinzeln", verriet Schütz

Anschließend stand die Ehrung fördernder und aktiver Mitgliedern auf dem Programm. Über 40 Jahre unterstützen Albert Brittner, Erich Gorges, Heinz Koster, Gerhard Müller, Günter Müller und Josef Quint als inaktive Mitglieder den Verein. Bereits 50 Jahre sind Erwin Klassen und Josef Mäs der Bergmannskapelle verbunden. Die Ehrung der aktiven Musiker übernahm der Vorsitzende der Gruppe Hochwald im Kreismusikverband Trier-Saarburg, Erwin Berens. Urkunden und Ehrennadeln nahmen für zehnjähriges Musizieren Walter Weber und Dietmar Georg Knippel entgegen. 30 Jahre spielen Gebhard Bär, Helmut Klassen, Manfred Ferring und Hermann Josef Stolz im Orchester. Arthur Otto und Günter Mattes musizieren bereits seit 40 Jahren. Sie erhielten den Ehrenbrief des Landesmusikverbandes.

© Copyright 2002 Trierischer Volksfreund

 

 


Stetiger Aufwärtstrend


Hauptversammlung der Bergmannskapelle Thomm
THOMM. (red) Eine erfolgreiche Bilanz zog die Bergmannskapelle Glück Auf Thomm in ihrer Jahreshauptversammlung. Umrahmt wurde sie vom Ausbildungsorchester unter Leitung von H. Stolz.
Das Orchester hat den beiden letzten Berichtsjahren 56 Auftritte und 104 Proben absolviert. Ein großer Teil der Auftritte erfolgte in Thomm, womit ein wesentlicher Beitrag zur Bereicherung der dörflichen Kultur geleistet worden ist. Beim Wertungsspielen in Schweich erreichte die 37 Musiker zählende Kapelle ein Sehr gut in der Mittelstufe. Auch im Jubiläumsjahr ­ der Verein wird 75 Jahre alt - liegt der Schwerpunkt auf der Aus- und Fortbildung junger Musiker. Dies belegt der Bericht des Ausbildungsleiters H. Stolz. Derzeit befinden sich 34 Mädchen und Jungen in Instrumentalausbildung. Begleitend werden die Lehrgänge des Kreismusikverbandes Trier-Saarburg genutzt. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines Ausbildungsorchesters, das derzeit 22 Jungmusiker zählt. Werbetage sind feste Bestandteile im Veranstaltungskalender und bieten ein ideales Podium. Ergänzt wird die Ausbildung durch Freizeit-Aktivitäten, worüber die Jugendleiterin Carmen Gonder berichtete.
Kassierer Arthur Otto berichtete über Ausbilderhonorare, Notenanschaffungen und Investitionen für Konzertvorbereitungen und Probeseminare.
Gleichwohl sei die Finanzlage entspannt. Dirigent Dietmar Knippel sieht auf der musikalischen Seite einen guten Aufschwung, der geeignet sei, das Leistungsniveau zu erhöhen. Die Vorstandswahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Michael Stolz, Stellvertreter Walter Weber, Kassierer Arthur Otto, Schriftführer Günter Mattes, Jugendvertreter Carmen Gonder und Anja Otto, Ausbildungsleiter H. Stolz, Beisitzer Rene van Holstein und Markus Merz.
Abschließend beschlossen die Versammlungsteilnehmer einstimmig, den Jahresbeitrag auf 16 Euro festzulegen.

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 Festliche Klänge vor vollem Haus


,,Glück Auf" Thomm startet ins Jubiläumsjahr
...von Dietmar Scherf (TV)
THOMM. (dis) Mit einem Weihnachtskonzert überzeugte die Bergmannskapelle ,,Glück Auf" Thomm
die Zuhörer - ein gelungener Auftakt ihres Jubiläumsjahres. Im kommenden Jahr feiert die Kapelle das 75-jährige Bestehen.

Die festlich geschmückte und voll besetzte Pfarrkirche St. Pauli Bekehrung war der würdige Ort für ein Festkonzert,an dem auch der von Christoph Lauterbach geleitete Kirchenchor ,,Cäcilia" mitwirkte. Das Programm, das die Bergmannskapelle unter der Leitung von Dietmar Georg Knippel präsentierte, entsprach den festlichen Erwartungen. Starken Applaus gab es auch für das ebenfalls mitwirkende Blechbläserquartett mit Stefan Heinz, Alwin Otto, Helmut Klassen und Hans Stolz sowie für das Ausbildungsorchester unter dem Dirigat von H. Stolz. Den Auftakt bildeten die Werke ,,Westminster Carol", ,,Sarabande" und ,,Dona Nobis Pacem". Dem schloss sich der Kirchenchor mit den Liedern ,,0 Heiland,. reiß die Himmel auf", ,,Tollite Hostias" und ,,Freue Dich, Welt" an. Gemeinsam präsentierten sich die Bergmannskapelle und der Kirchenchor dann mit ,,Allein Gott in der Höh' sei Ehr". Zum Finale stimmten Mitwirkende und Zuhörer gemeinsam bekannte Weihnachtslieder an.Mit ,,Süßer die Glocken nie klingen" und ,,0 du fröhliche" endete das gelungene Konzert.
...Foto folgt
Bei ihrem festlichen Konzert präsentierte sich die Bergmannskapelle Glück Auf' kurz vor Beginn ihres Jubiläumsjahres in Bestform. Foto: Dietmar Scherf

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BRAUCHTUM


Lieb gewordene Tradition lebt fort
Die Bergmannskapellen von Fell und Thomm feiern den Namenstag ihrer Schutzpatronin St. Barbara
Von Dietmar Scherf

FELL/THOMM. Die Brauchtums- und Traditionspflege schreiben die Bergmannskapellen der beiden Orte groß. Sie feierten den Namenstag der Schutzpatronin aller Bergleute, den Barbaratag.

Die Bergmannskapelle Fell, Leitung Michael Ittenbach, hatte sich bereits vor dem festlichen Gottesdienst am Gasthaus "Fellertal" versammelt, um die Statue der heiligen Barbara in die Pfarrkirche St. Martin zu tragen, wo Pastor Hermann Josef Kirsch sie segnete. Dabei sang der Männergesangverein "Eintracht" unter der Leitung seines Dirigenten Stefan Schleimer. Die Verehrung der Heiligen hatte nach den Worten des Geistlichen bei den Bergleuten stets einen großen Stellenwert. Der Bergmannskapelle und der Grundschule dankte Pastor Kirsch, weil sie die Tradition aufrecht erhalten und weiterführen. Die Grundschule hatte vor wenigen Tagen den Namen "St. Barbara" angenommen (der TV berichtete). Diese Namensgebung knüpfe an die Geschichte des Dorfes an und stelle gleichzeitig den Kindern eine tapfere Glaubenszeugin vor Augen, sagte der Pastor. Im Anschluss an die Messe zogen die Musiker und viele Bewohner zur Barbara-Grotte. Der Ehrenschnaps, ebenfalls Bestandteil der Tradition, fehlte auch in diesem Jahr nicht. Im Nachbarort Thomm steht die heilige Barbara an diesem Tag ebenfalls im Mittelpunkt. Initiator ist auch hier die Bergmannskapelle "Glück auf". Sie war 1927 von Bergleuten, die im Untertagebau in den Kesselstatt'schen Schiefergruben ihren Lohn verdienten, gegründet worden. Die Tradition, den Barbaratag feierlich zu begehen, griffen die Thommer vor einigen Jahren wieder auf. Die Anschaffung der Original-Bergmanns-Uniformen mit Schachthut im Jahre 1989 gab den Anstoß, wie Vorsitzender Michael Stolz erklärte. Mit vielen Auftritten auch außerhalb der Gemeindegrenzen wirbt die Bergmannskapelle Thomm inzwischen für die Region und die Bergbautradition. "Wir wollen damit aber nicht in Konkurrenz zu unseren Kollegen aus Fell treten", bekräftigte Stolz. Denn die Feller hätten diesen Traditionsgedanken schon früher aufgegriffen und gepflegt. Die Thommer Bergmannskapelle, Leitung Dieter Knippel, feierte in ihrer Festtagsuniform zunächst in der Pfarrkirche mit den Pfarrangehörigen die Messe für die Lebenden und Verstorbenen. Den feierlichen Gottesdienst, die die Musiker mitgestalteten, zelebrierte Vikar Michael Bollig. Anschließend marschierte die Kapelle mit zahlreichen Bewohnern zur Barbara-Statue in die Trierer Straße. Seit dem Beginn des späten Mittelalters gilt die heilige Barbara als die Schutzpatronin des Bergbaus und des Hüttenwesens. Sie wird meistens mit den Symbolen Bibel, Palmwedel, Kelch, Turm mit drei Fenstern und dem Schwert, durch das sie starb, dargestellt. In Fell, Thomm und auch in Longuich sind eindrucksvolle Barbara-Darstellungen zu finden.
Dez. 2001

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2. THOMMER VIEZFEST



Eine riesige Gaudi
Viezfünfkampf zieht viele Besucher nach Thomm - Königin und König gekrönt

...von Dietmar Scherf (TV)

THOMM. (dis) Nachdem das erste Viezfest der Bergmannskapelle vor zwei Jahren hervorragend angenommen wurde, war den Verantwortlichen klar: "Eine Fortsetzung muss folgen." "Auf nach Thomm zum Viezfest", hieß es zum zweiten Mal. Die Musiker hatten sich einiges zur Unterhaltung ihrer Gäste einfallen lassen. Die gemütliche Atmosphäre am Bürgerhaus, zum Viez passende Gerichte und natürlich der Viez selbst, ließen viele Besucher auf den Höhen des Ruwertales verweilen. Der Thommer Viez ist weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt. Der Vorsitzende der Kapelle Michael Stolz: "Unser Viez ist ein Inbegriff für qualitätsbewusste Apfelweinkenner. Gekühlt, in weißen Porzellan-Poarzen, als Schorle oder Mix-Getränk ist er, in Maßen genossen, der ideale, gesunde und erfrischende Durstlöscher." Bereits am ersten Veranstaltungstag kamen ungezählte Besucher nach Thomm, um sich verwöhnen zu lassen. Zur Eröffnung spielte die holländische Kapelle "Oln'zelse Kopper Bloazers" auf. Der Play- Back-Show mit großen und kleinen Künstlern folgte Unterhaltung mit den Musikvereinen aus Igel und Trier-Irsch. Den Festsonntag eröffnete der Musikverein Bescheid. Zum Mittagessen bot die Bergmannskapelle die traditionelle "Krompernwöscht mat Kaapes" an. Der Unterhaltung mit dem Musikverein Holzerath und dem "Kuchenback-Wettbewerb" folgte der Clou: ein Viez-Fünfkampf mit zahlreichen Mannschaften. Sie mussten sich im Äpfelraffen, Viezfässer-Rollen und beim Sackobstrennen auf einem Hindernisparcour messen. Für die Teilnehmer war es eine schweißtreibende Angelegenheit und für die vielen Zuschauer eine riesige Gaudi. Die Mitglieder des Sportvereins siegten vor dem "Viezgeschwader". Viezkönigin und Viezkönig wurden in diesem Jahr Beate Klar (Kegelclub) und Michael Weber (Freiwillige Feuerwehr). Aus den teilnehmenden Mannschaften waren sie für diesen Wettbewerb mit außergewöhnlichen Anforderungen herausgesucht worden. Während die Männer aus einem Wasserbottich mit den Zähnen möglichst viele Äpfel herausholen musste, sollte die Frauen ihr Geschick mit dem Messer beweisen und eine möglichst lange Apfelschale produzieren. Für die Mühen gab es natürlich Preise.Und was kann das in Thomm anderes sein, als Viez. Fast 200 Liter des Getränkes wechselten nach den Wettkämpfen die Besitzer. Zum Abschluss begeisterte der Musikverein Kenn mit schwungvollen Weisen.

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Open-Air-Konzert des MV Trier-Irsch
und der BK Thomm

vom August 2001
Von TV-Mitarbeiter LUDWIG HOFF


TRIER-IRSCH. (LH) Ganz im Zeichen seiner Burg stand der Stadtteil Irsch beim erstmals veranstalteten Open-air-Konzert des Musikvereins.Da hatten die Trier-Irscher eine sehr gute Idee in die Tat umgesetzt: "Warum soll die Burg nicht für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden?", fragten sie sich und handelten. Das Resultat war der Konzertabend "Sommernachtstraum", der viele hundert Besucher anlockte. Zweierlei wurde dem begeisterten Publikum geboten: zum einen mit der angestrahlten Burg eine optisch herausragende Kulisse in einer lauen Sommernacht und dazu ein Konzertprogramm, das die Besucherinnen und Besucher mit reichem Beifall bedachten. Mit von der Partie war neben dem veranstaltenden Musikverein Irsch (Leitung Klaus Käsbach) die Bergmannskapelle "Glück auf" aus Thomm unter der Stabführung von Dietmar Knippel. Vor dem musikalischen Programm hieß Lothar Marx, Vorsitzender des Musikvereins Irsch, zunächst alle Gäste willkommen. Sein besonderer Gruß galt den Thommer Musikern und ihrem mitgereisten Anhang.
Während das Gastorchester den ersten Konzertteil gestaltete, nahmen nach der Pause die Irscher Musiker auf der eigens für die Darbietungen hergerichteten Bühne Platz. Als es auf Mitternacht zuging, spielte das Orchester John Miles Riesenhit Music. Zu den Künstlerinnen zählte Petra Köstner; sie übernahm den Gesangspart und erhielt für ihre gekonnte Vorstellung begeisterten Applaus. Die beiden Orchesterleiter hatten mit ihrem ausgesuchten Repertoire, einer Mischung aus symphonischer Blasmusik, traditioneller Marschmusik, "ganz normaler Blasmusik" und modernen Arrangements (darunter zwei Medleys bekannter Filmmusiken), offenbar den Geschmack des Publikums getroffen. Kurz vor Konzertende erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer den optischen Höhepunkt des Musik-Erlebnis-Abends: Über der Burg wurde ein buntes Feuerwerk abgebrannt.Durch das Programm führten Christina Baden und Claudia Berg.Begeistert war auch Triers Kulturdezernent Jürgen Grabbe von der "wunderbaren Kulisse" und der Idee, die Irscher Burg für eine Veranstaltung wie diese zu nutzen: "Wir können stolz auf das sein, was wir auch in unseren Stadtteilen an wunderschönen Orten aufzuweisen haben."Grabbe sagt Unterstützung zu.
Eigentlich sei die Burg für kulturelle Veranstaltungen viel zu spät entdeckt worden. Doch das könne ja noch nachgeholt werden. Wichtig sei, so Grabbe, dem Verein eine gute Grundlage zu geben für seine weitere Fort-Entwicklung. Daher werde er das Vorhaben, einen eigenen Probenraum zu verwirklichen, unterstützen. Die Organisatoren hätten ein hervorragendes Konzept entwickelt. Grabbe: "Ich bin davon überzeugt, dass wir das gemeinsam hinkriegen." Der Reinerlös des Konzertes soll den Grundstock für das Unterfangen des Vereins bilden.

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Am 30. Mai 2001 berichtete der Trierische Volksfreund in der Sparte "Leute im Verein" über unseren Posaunisten Werner Breit, der bereits seit mehr als 50 Jahren aktiv dabei ist.

 

Bläserfanfaren aus dem 17. Jahrhundert


Konzert der Bergmannskapelle "Glück-Auf" in Thomm
Von TV-Mitarbeiter DIETMAR SCHERF
THOMM . Beim Jahreskonzert der Bergmannskapelle "Glück-Auf" gab es eine riesige Überraschung. Werner Breit wurde von Erwin Berens vom Kreismusikverband für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Bis zum letzten Moment hatte der Verein diese Ehrung geheim gehalten. Um so größer war die Freude bei Breit und den Musikern, die dem Jubilar spontan stehenden Beifall spendeten. "Hoffentlich bleibst du uns noch lange erhalten. Jetzt in deinem Ruhestand hast du ja noch mehr Zeit, dich mit der Posaune zu beschäftigen", sagte der Vereinsvorsitzende Michael Stolz in seiner Laudatio. Tatsächlich hat Breit in den 50 Jahren seines Musiker-Lebens immer nur die Posaune gespielt. Zunächst hatte er auf der Ventilposaune begonnen, um später zur Zugposaune zu wechseln. Nach diesem Höhepunkt zeichnete Erwin Berens vom Kreismusikverband weitere Musiker für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Bergmannskapelle aus. Fünf Jahre musizieren Barbara Ambré, Julia Bach, Timo von Holstein, Alexander Schabo, Martin Weins und Matthias Klassen. Bereits zehn Jahre sind Barbara Otto und Jennifer Baden im Verein. Für 20 beziehungsweise 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Pascal Jeautard, Stefan Heinz und René von Holstein geehrt. Beim Konzert im Bürgerhaus zeigte sich die Bergmannskapelle "Glück-Auf" dann von ihrer besten Seite. Dicht gedrängt saßen annähernd 200 Zuhörer im ausverkauften Saal Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn die Musiker zeigten sich unter der Leitung von Dietmar Georg Knippel in hervorragender Spiellaune. Besonders auffällig waren die vielen Jugendlichen im Orchester. Allein im Schlagzeugbereich bewiesen fast ausschließlich junge Musiker, dass sie in den zahlreichen Proben ihre "Hausaufgaben" gemacht hatten. Mit den Kompositionen "Tournament" und "New Signature" waren gleich zu Beginn des Konzerts zwei Originalwerke von Stephen Bulla und Dominiek Van Nuffelen zu hören. Mit diesen Stücken hatte die Kapelle beim jüngsten Wertungsspielen des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz in Schweich in der Kategorie Mittelstufe übrigens das Prädikat "Sehr gut" erhalten. Die Konzertgäste bewerteten aber auch die nächsten Programmpunkte der Bergmannskapelle mit dieser herausragenden Note. Ob nun die Ouvertüre "Zauberflöte", der Beitrag "Pop looks Bethoven" mit Themen aus der fünften Symphonie von Ludwig van Beethoven oder der bekannte Marsch "Hoch Heidecksburg" die Zuhörer dankten den Musikern jedesmal mit lautstarkem Applaus. Zu Beginn des zweiten Teils, in dem Stücke wie "Murzel und Purzel", "Moment for Morricone" oder "Just A Gigolo" zu Gehör kamen, hatte sich das Orchester eine Besonderheit einfallen lassen. Das Blechbläserensemble "Schiefer & Brass" hatte das Publikum nämlich mit Bläserfanfaren aus dem 17. Jahrhundert auf die Plätze gerufen.


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Thomm. (dis) Das Orchester unter der Leitung von Stefan Schütz gestaltete mit seiner Musik den von Pastor Erwin Recktenwald zelebrierten Gottesdienst mit. Dafür ernteten die Musikerinnen und Musiker bereits in der Pfarrkirche ihren verdienten Applaus. Im Anschluss an die Messe zogen die Musiker mit Pastor Recktenwald und Ortsbürgermeister Otmar Brittner sowie vielen Bewohnern zur geschmückten Barbarastatue in der Ortsmitte, um dort zu musizieren und zu beten.

Zu der Tradition fanden die Thommer auf Initiative der Bergmannskapelle vor über zwanzig Jahren wieder zurück.

Die Anschaffung der Original-Bergmannsuniformen mit Schachthut im Jahre 1989 gab den Anlass dazu. "Wir wollen die Erinnerung an die alte Schieferbergbau-Tradition aufrechterhalten", sagt der Vorsitzende Michael Stolz. Mit vielen Auftritten über die Gemeindegrenzen hinweg hat die Bergmannskapelle Thomm inzwischen für die Region und die Bergbautradition geworben.

In ihren schmucken Uniformen führte die Bergmannskapelle "Glück auf" Thomm die Prozession zur Barbarastatue in der Ortsmitte an. TV-Fotos: Dietmar Scherf

Seit dem späten Mittelalter gilt die heilige Barbara als die Schutzpatronin des Bergbaues und des Hüttenwesens. Sie wird meistens mit den Symbolen Bibel, Palmwedel, Kelch, Turm mit drei Fenstern und dem Schwert, durch das sie starb, dargestellt.

 © 2007 volksfreund.de

11.12.2007
 



botton
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